CopyPastehas never been so tasty!

Handwerkertradition

by anonymous

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Mein Großvater war noch Uhrmacher alter Schule. Schon als Kind faszinierte mich diese Präzisionstechnik, die in so einer Uhr untergebracht ist, und so verbrachte ich einen großen Teil meiner Freizeit in seinem Geschäft und in seiner Werkstatt. Meine Eltern waren allerdings zuerst dagegen, als ich ihnen offenbarte, dass ich eine Ausbildung zum Uhrmacher machen wollte, um später Opas Geschäft zu übernehmen. Die Auftragslage entwickelte sich über die Jahre rückläufig, da die alte Handwerkskunst auf Dauer preislich natürlich nicht gegen die vielen billigen Uhren ankam, die immer mehr den Markt überschwemmten. Da lohnt es zumeist nicht, diese reparieren zu lassen, sondern es wird dann eben eine neue gekauft.

 

Mein Großvater hatte zwar immer noch seine Stammkundschaft und da das Haus, im dem sich Werkstatt und Geschäft befanden, im gehörte, kam er auch über die Runden. Am Ende überzeugte ich meine Eltern, dass ich bei ihm die Ausbildung zum Uhrmacher bei ihm absolvieren konnte, auch weil ich fand, dass diese alte Handwerkskunst bewahrenswert ist und ich sie gern weitertragen möchte. Behutsam habe ich angefangen, das Geschäft etwas zu modernisieren und die Verkaufmöglichkeiten zu erweitern, in dem ich eine Webseite mit Onlineshop für Uhren installiert habe.

 

Vor allem der Umsatz an Armbanduhren verbesserte ich von da an kontinuierlich, weil es eben doch noch viele Menschen gibt, die eine besondere Armbanduhr zum Unterstreichen ihrer Persönlichkeit am Handgelenk tragen wollen. Nur die wenigsten davon wohnen eben bei uns im Ort oder in der Umgebung. Mein nächstes Vorhaben ist, ein kleines Museum für Uhren einzurichten, da sich bei meinem Großvater über die Jahrzehnte so einiges an wunderbaren Unikaten angesammelt hat, was der Welt nicht länger vorenthalten werden sollte.

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